Frühlingsblüten

Viola odorata, die Duftveilchen, die sich schon mal in den Wiesen ausbreitet, unter Sträuchern wuchert und wenn es ihr gut geht von März bis April einen dichten violetten Teppich bildet – und eine Duftwolke dazu!

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Narzissen ‚February Gold‘ machen Ihrem Namen alle Ehre!IMG_5289

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Eine Erdhummel (Bombus terrestris) mit ausgestrecktem langem Rüssel in einer Akeleienblüte (Aquilega), sie blüht von April/Mai bis Juni und wir haben sie in den verschiedensten Schattierungen.

Der Frühling spannt sein ein blaues Band mit Kaukasusvergißmeinnicht (Brunnera macrophyla) und Traubenhyazinthen (Muscari), die im April und Mai blühen. Beide sind auch halbschattenverträglich – ihre Blüte fällt in den frischen Laubaustrieb, so dass sie noch viel von der Frühlingssonne mitbekommen. Das kaukasische Vergissmeinnicht bildet mit der Blüte große herzförmige Blätter und bildet dichte Büsche, die etwa 30-40 cm hoch werden.

Besonders die Spätwinter- und Frühlingsblüher sind wichtig als frühe Insektenweiden!

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Waldmeister (Gallium odoratum), Vergissmeinnicht und Kaukasisches Vergissmeinnicht (die langen blauen Blütenstängel). Vergissmeinnicht sät sich einfach aus und die Waldmeister wuchern bei uns ganz wunderbar am Mauerrändchen. Dabei sorgen sie für einen frischen, besonderen Duft. Meist Ende April/Mai beginnt die Blüte, wobei für die Waldmeisterbowle zum 1. Mai unbedingt nur die grünen Stängel genommen werden (siehe Bild unten). Die sollten auch etwas antrocknen, damit sie ihr Aroma entwickeln. Ein bisschen Waldmeister in die Jackentasche oder auf den Schreibtisch, das gehört unbedingt zum Frühling! Wann immer man sie berührt oder ein Luftstoß an ihr vorbeizieht duftet der ganz vertrocknete Waldmeister ganz intensiv. Nach der Blüte bildet der Waldmeister einen wunderbaren Teppich, der weiterhin Duftkissen in seine Umgebung aussendet.

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Frischer Waldmeisteraustrieb ….

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Die Bergenie ‚Silberlicht‘ blüht eigentlich im April – Mai, das Foto hier wurde aber Anfang März gemacht! Bergenien sind immergrün, was sie im Winterbeet sehr wertvoll macht. Ihre Blütenkerzen gehören zu den frühesten Stauden.

Weiter unten eine Biene zu Gast in einer Storchschnabel-Blüte (vermutlich Germanium endressi), die hier bereits sehr früh im Mai blüht – eigentlich beginnt sie ihre lange Blütezeit im Juni und blüht bis August.

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